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FIBRO: Sicherheit im Fokus

FIBRO: Sicherheit im Fokus FIBRO: Sicherheit im Fokus

Das Thema Sicherheit wird beim Normalienspezialisten FIBRO groß geschrieben. Vor diesem Hintergrund nahmen zahlreiche Gäste im Prozess- und Technologiezentrum PROTEC wichtige Informationen im Umgang mit sicherheitsrelevanten Bauteilen mit auf den Weg in den eigenen Betrieb. Insbesondere Fakten, die durch die neuen Betriebssicherheitsordnung, die seit dem 1. Juni diesen Jahres in Kraft ist, sowie den neuen VDI-Richtlinien für den sicheren Einsatz von Gasdruckfedern geschaffen wurden, stießen auf großes Interesse.

Es war bereits der 3. Technologietag, den der Normalienhersteller FIBRO kürzlich im Prozess- und Technologiezentrum PROTEC in Lennestadt veranstaltete. Und erneut waren zahlreiche Gäste der Einladung zu der Veranstaltung gefolgt, um sich über das Thema Service und Wartung für den Einsatz von Normalien im Stanz- und Umformprozess zu informieren.

Neue Betriebssicherheitsverordnung seit 1. Juni
 
Aus aktuellem Anlass stand aber das Thema Sicherheit im Fokus der Veranstaltung. Der Grund: seit dem 1. Juni ist die neue Betriebssicherheitsverordnung in Kraft. Auch in den neuen VDI-Richtlinien für den sicheren Einsatz von Gasdruckfedern wurden die technischen Standards nicht zuletzt zum Schutz der Mitarbeiter entsprechend hoch gesetzt. „Wo FIBRO draufsteht muss nicht zwangsläufig FIBRO-Technologie drinstecken“ machte Vertriebsleiter Reiner Springer seinem Ärger Luft. Den FIBRO-Gasdruckfedern würden immer öfter optisch 1 zu 1 nachgebaut. Aber eben nur optisch, denn die technischen Sicherheitsfeatures, die von FIBRO mit sehr hohem Aufwand entwickelt und patentiert wurden, finden sich im Innenleben der Plagiate aus Fernost nicht wieder.
 
Reiner Springer warb dafür, nur das Original aus Hassmersheim einzusetzen, denn diese erfüllten zu 100 Prozent die technischen und sicherheitsrelevanten Vorschriften. „Es geht nicht nur um technisch reibungslose Abläufe sondern auch um die Gesundheit der Mitarbeiter“, so lautete dessen Apell.
 
Wartung von Original-Produkten
 
Und diese Original-Produkte lassen sich entsprechend warten, wie dem technisch ambitionierten Gast in eindrucksvollen Live View-Vorführungen demonstriert wurde. In der Regel kann der Techniker dabei zwischen zwei Möglichkeiten auswählen, die grundsätzlich zum gewünschten Ziel führen. Zum einen können Wartungen mit Hilfe von Original-Zubehör im Betrieb selbst durchgeführt werden. Zum anderen kann er beim Kundendienstteam von FIBRO Unterstützung einfordern. Wartungen und Inbetriebnahmen, aber auch die Fehlerdetektion im Werkzeugaufbau oder die Beratung bei der Werkzeugabnahme können vor Ort beim Kunden durchgeführt werden.
Wie vor Ort im eigenen Betrieb eine Wartung vorgenommen wird, konnte live mitverfolgt werden. Mit Hilfe der von FIBRO konzipierten mobilen Service-Station demonstrierte Servicetechniker Martin Martini Wartungen an Gasdruckfedern (Standard und steuerbar), Verbund-, sowie Geber-Nehmer-Systemen.
 
Schulungsleiter Marc Hinninger erläuterte mit Hilfe der Kamerabilder die einzelnen Handgriffe seines Kollegen auf der Bühne und beantwortete Fragen. Für sämtliche Produktbereiche stehen dem Kunden die notwendigen Dokumentationen selbstverständlich online zur Verfügung.
 
Einbau-Richtlinien online abrufbar
 
Produktmanager Steffen Domay gab dem Fachpublikum an die Hand, welche sicherheitsrelevanten Aspekte bei einer Reparatur berücksichtigt werden müssen. Dafür wurden entsprechende Einbau-Richtlinien für Gasdruckfedern erarbeitet, die online abgerufen werden können.
 
Zudem stellte er für spezifische technische Anforderungen im Umformprozess entsprechende Lösungen vor. Wie beispielsweise die Gasdruckfeder Powerline mit deutlich erhöhter Federkraft oder der Gasdruckfeder SPC „Speed Control“, bei der über eine integrierte Rückhubverzögerung ein Rückspringen z.B. des Blechhalters bei schneller Pressenhubgeschwindigkeit verhindert wird. Produkte, die für eine Effizienzsteigerung im Produktionsprozess eingesetzt werden.
 
Reiner Springer kündigte an, die Aufklärungsarbeit in Sachen Betriebssicherheit entsprechend zu intensivieren. „Wir verstehen uns als Partner unserer Kunden. Deshalb wird die Vorstellung der relevanten Sicherheitskriterien ein Schwerpunkt in den täglichen Kundengesprächen durch unsere technischen Berater im Außendienst sein. “